Über uns
Aus einer Beobachtung im Pflegepraktikum.
Emma ist nicht aus einem Pitch entstanden, sondern aus dem Eindruck, dass auf den Stationen sehr oft niemand da war, wenn niemand da war.
Gründer
Sercan Tamer
Ich studiere Medizin im vierten Semester. Während meines Pflegepraktikums in einem Krankenhaus habe ich gesehen, wie viele ältere Menschen alleine in ihren Zimmern liegen, nicht, weil niemand sie mag, sondern weil Pflegekräfte zu wenig Zeit haben und Angehörige zu weit weg leben.
Mir ist besonders hängen geblieben, wie selten manche Menschen an diesem Tag ein persönliches Gespräch hatten. Manchmal brauchte es nicht sofort eine neue Maßnahme, sondern erst einmal jemanden, der ruhig nachfragt, wie es heute geht.
Ich bin kein Arzt, keine Pflegekraft und kein Therapeut. Was ich aus dem Praktikum mitnehme, ist eine Beobachtung, keine Behandlungsempfehlung. Emma soll deshalb ausdrücklich kein medizinisches Produkt sein, sondern ein freundliches, regelmäßiges Anrufen mit klarer KI-Offenlegung und vereinbarten Regeln, wann eine Kontaktperson informiert werden soll.
Wir bauen das Projekt langsam und mit fachlicher Begleitung auf. Wenn du etwas zum Konzept beitragen oder eine kritische Rückfrage hast, schreib uns gerne.
Was Emma ausdrücklich nicht ist.
Emma ist kein Hausnotruf und keine medizinische Hilfe. Bei akuten Notfällen bleiben die 112 und der bestehende Hausnotrufdienst zuständig, Emma kann das nicht ersetzen und versucht es auch nicht.
Emma stellt keine Diagnosen, gibt keine medizinischen Empfehlungen und bewertet keine Erkrankungen. Wir bauen einen freundlichen, ruhigen Telefon-Check-in, der Hinweise an berechtigte Kontaktpersonen weitergibt, wenn vorher vereinbarte Hinweisregeln greifen.
Emma ersetzt nicht den Besuch der Familie. Sie ist gedacht für die Lücken zwischen den Besuchen, nicht für deren Wegfall.
Fragen, Kritik oder eine eigene Erfahrung?
Schreib uns direkt. Wir lesen jede Mail persönlich, kein Funnel, kein Auto-Responder.
hallo@emma-ruft-an.de